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Die Münzprägung basiert seit über 2500 Jahren auf dem gleichen Prinzip
Man gravierte zunächst in einem noch ungehärteten Unterstempel aus Eisen ein Münzbildnegativ ein. Dieser Stempel mit Negativbild, auch Vorderseite oder Avers genannt , wurde nach dem Härten in einem Amboss oder häufiger Holzblock eingelassen. Zum Prägen der Münze legte man ein Stück Metall in Form eines meist runden Metallplättchens, in der gewünschten Münzgröße auf diesen Unterstempel. Jetzt setzte man den Festhaltemeißel, den Oberstempel, möglichst deckungsgleich zum Unterstempel auf die Ronde auf und schlug mit einem Hammer auf den Oberstempel. Durch den plötzlichen Schlagdruck prägten sich die Münzbildmotive der gehärteten Unter- und Oberstempel in die relativ weichere Ronde als positive Münzbilder ein. Aus der Ronde wurde durch die Prägung die Münze. Sehr dünne, einseitige Münzen, wie hier z.B. bei den Brakteaten um 1200, entfiel der Unterstempel. Hier wurden meist mehrere sehr dünne Silberblechronden gleichzeitig mit einem Oberstempel gegen eine Lederunterlage geschlagen bzw. geprägt
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